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Die Aktie

 

Nach einem Jahresstartkurs bei 33,31 Euro entwickelte sich der GfK-Aktienkurs stärker als die Vergleichsindizes und erreichte Anfang Februar mit 38,42 Euro einen neuen Höchststand. Während sich der SDAX weiter positiv entwickelte, ging die GfK-Aktie in eine Seitwärtsbewegung über, um im März große Teile ihrer Gewinne vom Januar wieder abzugeben. Ganz anders der Kursverlauf im zweiten und dritten Quartal: Nach einer anfangs sich fortsetzenden Seitwärtsbewegung legte die GfK-Aktie im Juni deutlich zu, bis sie am 17. Juli ihren Höchststand der Berichtsperiode von 41,48 Euro erreichte. Im August kam es bei der GfK-Aktie wie bei allen Vergleichsindizes zu einem deutlichen Kursrückgang. Der SDAX und der DJ Euro Stoxx Media konnten sich davon teilweise erholen, der DAX und die GfK-Aktie verloren weiter an Wert. Nach der Meldung über die Anpassung der Margenziele im Dezember verlor die Aktie erneut deutlich und erreichte am 22. Dezember einen Jahrestiefststand von 30,00 Euro. Das Jahr beendete die GfK-Aktie mit einem Kurs von 30,90 Euro und damit 7,2 Prozent unter ihrem Jahresanfangskurs. Der DAX konnte in diesem Zeitraum 10 Prozent, der SDAX 25,5 Prozent zulegen. 

Intensive Investor-Relations-Aktivitäten 

Auch im Jahr 2015 legte das Investor-Relations-Team den Schwerpunkt seiner global ausgerichteten Kapitalmarktkommunikation auf das Thema Unternehmenstransformation. Eine Gelegenheit dazu war der achte Capital Market Day in Frankfurt am Main, den mehr als 30 Analysten und institutionelle Anleger aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien zu Gesprächen mit den GfK-Vorständen nutzten. Dort wurden den Besuchern im Rahmen einer kleinen Messe neue digitale Services und Produkte von GfK vorgestellt. 

Im Jahr 2015 führte das Investor-Relations-Team – teilweise mit Vorstandsbeteiligung – 312 (2014: 333) Einzelgespräche mit Investoren und Analysten. Auch das operative Management verstärkte seinen Austausch mit Investoren. Weitere Gespräche fanden im Rahmen von insgesamt sechs Roadshows (2014: 11) statt, die das GfK-Team in fünf Länder – darunter erstmals auch nach Polen – führte. GfK war darüber hinaus bei 13 Kapitalmarktkonferenzen in Deutschland, England, Frankreich und den USA vertreten (2014: 13).

Die Investor-Relations-Arbeit von GfK wurde im Jahr 2015 erneut mit dem Deutschen Investor Relations Preis prämiert, der seit 2001 „herausragende Leistungen im IR-Bereich“ auszeichnet. GfK belegte im Segment der SDAX-Unternehmen den ersten Platz.

Rückläufige Marktkapitalisierung 

Die Marktkapitalisierung von GfK auf Basis der im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Zahl von 36.503.896 Aktien betrug zum Jahresende rund 1,13 Milliarden Euro (2013: 1,24 Mrd. Euro). Nachdem andere SDAX-Unternehmen einen höheren Kurszuwachs erzielten, verschob sich die Position von GfK im Marktkapitalisierungsranking von Platz 10 (2014) auf Platz 24. Das durchschnittliche Handelsvolumen an den deutschen Börsen lag 2015 mit rund 9.900 Stück (2014: 8.000 Stück) über dem Niveau des Vorjahres. An starken Tagen bewegte sich der Umsatz jedoch bis zu über 74.000 Stück.

GfK-Aktien wurden, wie auch in den Vorjahren, bevorzugt außerhalb der deutschen Börsen gehandelt. Der Anteil des Xetra-Handels lag 2015 bei 20 Prozent, was einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr (13 Prozent) bedeutet. Nach Angaben von Brokern und Bloomberg wurden damit mehr als 67 Prozent des GfK-Aktienhandels außerbörslich im OTC-Handel umgesetzt. Da das Ranking der Deutschen Börse lediglich Handelsumsätze berücksichtigt, die in Xetra durchgeführt wurden, hat sich die Position der GfK-Aktie gemessen am Handelsvolumen im SDAX an der Deutschen Börse von Platz 44 (2014) auf Platz 49 verschlechtert.

Um die Volatilität ihrer Aktie zu verringern, hat GfK zwei Designated Sponsors. Ende 2015 lag die Volatilität bei 27,2 Prozent und damit über dem Vorjahreswert (23,2 Prozent). Weil die Schwankungsbreite des Vergleichswerts des SDAX ebenfalls von 11,8 Prozent im Jahr 2014 auf 16,8 Prozent 2015 gestiegen ist, hat sich der Abstand nicht verändert.

Überdurchschnittliche Coverage

Die Coverage der GfK-Aktie hat sich leicht auf zwölf Analysten (Vorjahr: elf) verbreitert und liegt klar über dem SDAX-Durchschnitt von acht Analysten (DIRK-Studie). Unsere Aktivitäten zielen darauf ab, internationale und globale Wertpapieranalysen und ein breit gefächertes Research-Angebot zu unterstützen. Zum Jahresende empfahlen acht Analysten die GfK-Aktie zum „Kauf“, drei stuften sie mit „Halten“ ein, einer bewertete seine Einschätzung als „neutral“. 

Internationale Aktionärsstruktur

Der Anteil frei handelbarer GfK-Aktien lag zum Jahresende 2015 bei 43,54 Prozent und damit geringfügig unter dem Vorjahr. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich 0,03 Prozent der Aktien im Besitz von Vorstand und Aufsichtsrat von GfK. Insgesamt wurden 34,71 Prozent unserer Anteilsscheine von institutionellen und 8,8 Prozent von privaten Investoren gehalten. Der Großaktionär GfK Verein besitzt 56,46 Prozent (Quelle: NASDAQ OMX).

Hohe Zustimmung für Unternehmenskurs

Auf der 7. ordentlichen Hauptversammlung der GfK SE am 28. Mai 2015 stimmten die Aktionäre mit Zustimmungsquoten zwischen 95,99 und 99,99 Prozent allen von Aufsichtsrat und Vorstand vorgeschlagenen Beschlüssen zu. Insgesamt nahmen mehr als 210 Aktionäre und Aktionärsvertreter (Präsenz: 88,5 Prozent) teil. Damit übertraf die Präsenz unserer Anteilseigner das bereits sehr hohe Vorjahresniveau etwas und erreichte einen neuen Höchststand. Unter anderem stimmten die Aktionäre einer Ausschüttung von 0,65 Euro je Stückaktie mit großer Mehrheit zu. Die Dividendenhöhe entspricht dem Wert der vergangenen drei Jahre. Insgesamt wurden 23,7 Millionen Euro ausgeschüttet. Die Ausschüttungsquote gemessen am Konzernergebnis betrug 30 Prozent. 

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