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Konzernlagebericht

 

7. Beschaffung

Die Anforderungen und Aufgaben unserer Beschaffung sind und werden zunehmend komplexer. Das Ziel der Erreichung einer optimalen Einkaufsfunktion erfordert dabei die Bildung und Verknüpfung eines Einkaufsnetzwerks, das in Bezug auf Kommunikation, Methoden, Prozesse und IT-Tools zwischen strategischen Einkaufsfunktionen mit operativen Beschaffungsabläufen, lokalen mit regionalen bzw. globalen Einheiten, Kundenanforderungen mit Lieferantenanforderungen sowie Einkaufsabläufen mit Geschäftsabläufen abgestimmt funktioniert. 

Entsprechend lag der Schwerpunkt im Jahr 2015 in der organisatorischen und strategischen Weiterentwicklung sowie Vernetzung unserer weltweiten Einkaufsfunktion. In wichtigen Ländern haben wir eine neue Einkaufsorganisation mit entsprechenden Funktionen und Kernprozessen implementiert. Nachdem in Deutschland, der Schweiz, Österreich, den USA und Kanada das Lieferantenmanagement über SRM (Supplier Relationship Management) bereits erfolgreich arbeitet, haben wir SRM im vergangenen Jahr auch in Großbritannien, Frankreich und Japan eingeführt. Weitere Länder werden 2016 folgen. 

Zu den Kernelementen unseres Lieferantenbeziehungsmanagements zählen unter anderem

› der Abschluss von langfristigen und globalen Rahmenverträgen mit strategischen Lieferanten
› der Einsatz sogenannter „Advanced Negotiation Concepts“ und elektronischer Vergabeverfahren
› Vorzugslieferantenstrategien in verschiedenen Kostenkategorien
› die strukturierte Bewertung der Risiken und Chancen des Beschaffungsmarktes im Rahmen des GfK Risk Managementprozesses
› die umfassende, lieferantenbezogene Ausgabentransparenz
› die Definition unseres „Code of Conduct“ für GfK-Lieferanten auf Basis der GfK-Werte („Values“); Vorbereitung des Roll-outs

Auf diese Weise konnten wir im Einkauf kontinuierlich verbesserte Konditionen erreichen und gleichzeitig den externen wie internen Compliance-Anforderungen Rechnung tragen. Der Einkauf von GfK leistete 2015 einen spürbaren Beitrag zur GfK-Strategie „Shape for Growth“.

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